Leitgedanke Der Lehrgang / Kurs Organisator/in mit eidgenössischem Fachausweis macht
aus Mitarbeitern gefragte Fachleute mit breitem Wissen in den Bereichen
Organisation und Projektleitung. Wer fundierte Fachkompetenz und
Handelskompetenz in Strukturen und Prozessabläufen aufgebaut hat, wird
motiviert an die täglichen Aufgaben im Berufsleben herantreten können
und stellt für seinen Arbeitgeber ein gefragtes Team-Mitglied dar.
Dieser eidgenössisch anerkannte Abschluss ermöglicht auf dem
Arbeitsmarkt den Antritt jeder neuen Herausforderung aus der
Pole-Position heraus.
Kompetenzen des Organisators Der Organisator ist ein Generalist. Sein breites Wissen in
Projektmanagement und Organisation befähigt ihn, sich für das
Unternehmen in vielfältigen Einsatzmöglichkeiten zu engagieren. Er
unterstützt die Unternehmensleitung beim Erreichen ihrer strategischen
und operativen Ziele.
Im Bereich der Mitarbeiterführung ermöglichen ihm seine Stärken,
Konflikte kreativ auszutragen. Konflikte werden nach Möglichkeit mit
einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten gelöst.
Im Bereich der Produktion und Wirtschaftlichkeit müssen Prozessabläufe
rationeller gestaltet werden. Kernprozesse und Kernkompetenzen müssen
angepasst oder neu definiert werden und die zur Verfügung stehende
Infrastruktur optimal auf die Bedürfnisse abgestimmt werden. Damit die
Mitarbeiter ein Optimum an Produktivität und Wirtschaftlichkeit
erreichen, setzt der Organisator diese gemäss ihren Fähigkeiten ein,
indem er Aufbauorganisation und Arbeitsprozesse nach den tatsächlichen
Anforderungen ausrichtet. Damit wird das Unternehmen innovativer und
konkurrenzfähiger.
- Einmaliges Ausbildungskonzept Unser Ausbildungskonzept unterscheidet sich markant von anderen Bildungsinstitutionen. Die Individualisierung des Lehrgangs, die optimale Besetzung der Referenten und ein teilnehmerbezogenes Coaching führt Sie sicher zum Erfolg.
- Praxisbezogene Ergänzungsseminare Parallel zu den Ausbildungsmodulen können die fakultativen Ergänzungsseminare besucht werden. Diese sind ein- bis dreitägige Veranstaltungen im Projektmanagement und Methodik, Rechnungswesen und Sozialkompetenz (Leadership). Der Besuch der Ergänzungsseminare ist individuell zu planen. Die Ergänzungsseminare eignen sich bestens für das Vertiefen des Stoffes. Dadurch findet ein zusätzlicher Wissens- und Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern statt, was dem Lehrgang seine Einzigartigkeit gibt.
- Erfahrener Coach
Zusätzlich und im Rahmen der Prüfungsvorbereitung werden die Teilnehmer durch einen erfahrenen Coach zwecks Abstimmung mit den Prüfungsanforderungen begleitet.
- ZfW-Erfolgsgarantie Kandidatinnen und Kandidaten, welche die interne Probeprüfungen erfolgreich bestehen, können im Falle eines Misserfolgs an der eidgenössischen Berufsprüfung die gesamte Ausbildung oder Teile davon kostenlos wiederholen, unter dem Vorbehalt, dass diese Lehrgänge auch durchgeführt werden.
- Workshop Vertiefungsrichtung
Teil der Berufsprüfung ist eine schriftliche Arbeit in Form einer Dokumentation. Diese schriftliche Arbeit bildet gleichzeitig die Basis zur Präsentation und dem folgenden Interview mit der Prüfungskommission. In einem optional zu besuchenden Workshop wird durch mehrere Reviews die Qualität der Dokumentation sicher gestellt und wertvolle Inputs für die mündliche Prüfung werden weiter gegeben.
Lehrgangsinhalte Der Lehrgang ist modularisiert aufgebaut:
Modul 1 - Gruppenprozesse Modul 2 - Betriebswirtschaftslehre
Modul 3 - Organisation und Projektmanagement
Modul 4 - Informationsmanagement
Modul 5 - Infrastruktur & Technologie
Modul 6 - Recht und Compliance
In den einzelnen Modulen werden folgende Fächer
behandelt:
- Aufbauorganisation
- Prozessorganisation
- Betriebswirtschaftslehre
- Projektmanagement
- Der organisatorische Wandel
- Mensch in der Organisation
- Organisationstechniken
- Informationsmanagement
- Infrastruktur und Technologie
- Präsentation und Visualisierung
- Recht und Compliance
Zielpublikum Die
Ausbildung zum Organisator/in spricht wegen ihrer Branchenneutralität
Generalisten aus allen Bereichen der Wirtschaft mit vertieften
Kenntnissen in einzelnen Funktionsbereichen an. Künftig wollen Sie die
Organisation Ihres Unternehmens mit einer ganzheitlichen, strategisch
orientierten Denk- und Handlungsweise mitgestalten. Mit der Berufsprüfung werden Personen angesprochen, die neu im organisatorischen Umfeld im weitesten Sinne tätig sind, oder die sich nach längerer Tätigkeit im organisatorischen Bereich einen Leistungsnachweis erarbeiten wollen.
Lernziele Mit den
Organisatoren-Prüfungen soll sichergestellt werden, dass das für die
qualifizierte Organisationsarbeit erforderliche Rüstzeug mit einem
Leistungsausweis nachgewiesen werden kann. Die Kombination von
theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung befähigt den Kandidaten
zu einer ganzheitlichen, strategisch orientierten Denk- und
Handlungsweise.
Die Organisatoren-Prüfungen orientieren sich ausgeprägt an der Praxis:
- Organisierende sind in einem Umfeld tätig, das von einem starken
und steten Wandel geprägt ist
- Organisierende sind in sehr unterschiedlichen Rollen tätig.
Organisierende sind in sehr unterschiedlichen Rollen tätig.
Unterrichtsmethoden In
unseren Ausbildungen werden die Teilnehmer zu Höchstleistungen
motiviert. Der klassische Frontalunterricht wird - wo immer sinnvoll -
durch neue, innovative Lehr- und Lernformen ersetzt. Arbeits- und
Lerngruppen im Wechsel mit Plenumsdiskussionen und Lehrgesprächen
garantieren eine abwechslungsreiche und praxisnahe Erarbeitung aller
Aspekte des Lernstoffes.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen persönlichen Zugang zu unserer Lernplattform, die in Form eines Extranets realisiert ist. Auf Grundlage der Blended Learning Methode werden darauf Gruppenarbeiten und Zusammenfassungen erarbeitet und ausgetauscht und Informationen rund um den Lehrgang veröffentlicht.
Zweck der Prüfung
Mit Bestehen der Berufsprüfung weisen sich die Absolventinnen und Absolventen über Kenntnisse und Kompetenzen in definierten Themengebieten der organisatorischen Tätigkeit aus. Damit sind sie für die Übernahme von anspruchsvollen Aufgaben in den verschiedenen Themengebieten des organisatorischen Umfeldes vorbereitet. Die Kombination von theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung befähigt den Kandidaten zu einer ganzheitlichen, strategisch orientierten Denk- und Handlungsweise.
Zulassungsbedingungen zur Berufsprüfung Für die Zulassung zur eidg. Berufsprüfung Organisator/in muss eine der folgenden Bedingungen erfüllt sein:
Inhaber eines Fähigkeitszeugnisses einer mindestens dreijährigen
beruflichen Grundbildung, eines Fachausweises einer Berufsprüfung,
eines Maturitätszeugnisses (alle Typen), eines vom Bund anerkannten
Handelsdiploms oder eines gleichwertigen Ausweises, die sich über
mindestens zwei Jahre Berufspraxis nach Abschluss einer der oben
erwähnten Ausbildungen ausweisen können.
Kandidaten ohne obige Vorbildung bzw. Ausweise können die Prüfung
ablegen, sofern sie sich über mindestens sechs Jahre Berufspraxis
ausweisen können.
Mit der Kernkompetenz werden die eigentlichen Hauptdisziplinen des Organisators umschrieben, in welchen er sich durch eine umfassende Kompetenz gegenüber anderen Berufsbildern klar abgrenzen und profilieren soll. Die Basiskompetenz umfasst Themengebiete, die sowohl bei einem erfolgreichen Organisator, als auch bei anderen Berufsbildern in der Praxis als Voraussetzung unabdingbar sind.
- Schriftliche Prüfung Die schriftliche Prüfung umfasst die Kern- und Basiskompetenz folgender Fachgebiete:
- Organisation - Betriebswirtschaft - Recht und Compliance - Informatik - Infrastruktur und Technologien
Für die Vertiefungsrichtung erstellt der Kandidat eine Dokumentation zu einem selbst gewählten Thema. Das Thema kann im Rahmen der vorgegebenen Vertiefungsrichtungen selbst vorgeschlagen werden, doch muss es im Zusammenhang mit einem der folgenden Themengebiete stehen:
- Optimierung der Organisation - Projektmanagement und Methodik - Informationsmanagement - Infrastruktur und Technologien - Gruppenprozess
- Mündliche Prüfung Die mündliche Prüfung besteht aus einer einleitenden, zusammenfassenden Präsentation über die gewählte Vertiefungsrichtung durch den Kandidaten und einem anschliessenden Expertengespräch.
Die Präsentation sowie allfällige Präsentationsunterlagen werden inhaltlich nicht beurteilt, d.h. die Beurteilung der Präsentation konzentriert sich auf die Präsentationstechnik (Ablauf und Rethorik, Visualisierung und Medientechnik). Es wird empfohlen, dass die Präsentation die schriftliche Arbeit zusammenfasst und erläutert.
Das Expertengespräch umfasst einen Dialog zwischen Experte und Kandidat, worin auch vertiefende Diskussionen einzelner Themen oder unterschiedlicher Standpunkte dazugehören. Im Expertengespräch wird die ganze Breite der gewählten Vertiefungsrichtung berücksichtigt. Die Tiefe richtet sich nach der Taxonomie K4 = Analyse. Zudem wird die Thematik Gruppenprozess und Sozialkompetenz in einer mündlichen Prüfung abgefragt, wobei die Gestaltungsform dieser Prüfung in der Kompetenz der Prüfungskommission liegt.
Prüfungsform und Fachgebiete
Dauer
Schriftliche Prüfung Organisation Betriebswirtschaft Recht Informatik Infrastruktur und Technologien
5 Std. 4 Std. 1 Std. 3 Std. 2 Std.
Vertiefungsrichtung Schriftliche Arbeit Expertengespräch *
- Geschützter Titel Die Fachausweisinhaberinnen und -inhaber sind berechtigt, folgenden geschützten Titel zu führen:
- «Organisatorin/Organisator mit eidg. Fachausweis» - «Organisatrice/Organisateur avec brevet fédéral»
- «Organisatrice/Organizzatore con attesto professionale federale»
- «Organizer with Federal certificate of higher vocational education and training»
Prüfungsvorbereitung und Unternehmens-Fallstudie Prüfungstrainings
engagieren die Teilnehmer zu Höchstleistungen. Sie werden anhand von
Prüfungsaufgaben und mit Unterstützung unserer Lehrkräfte optimal auf
die Berufsprüfung vorbereitet. In einer Unternehmens-Fallstudie wird
das bisher Gelernte gezielt angewendet. Dies trägt zu einer weiteren
Sicherheit für das erfolgreiche Bestehen der Berufsprüfung bei.
Termine, Orte und Kosten Die
Lehrgänge zum Organisator/in mit eidg. Fachausweis
beginnen je nach Standort jeweils im Herbst oder im Frühling. Die Ausbildung dauert rund 1½ Jahre. Es werden insgesamt 392 Lektionen während 49 Tagen
(ohne Ergänzungsseminare und Workshops) absolviert. Die eidg. Berufsprüfung findet in der Regel im Mai und Juni
an den von der Prüfungskommission publizierten Prüfungsdaten statt.
Hier geht es
zu einer Übersicht des Durchführungsortes des Lehrgangs in Bern.
Die Lehrgangskosten verstehen sich inkl. Lehrmittel, jedoch exkl. externe Prüfungsgebühren SGO/EOP von CHF 2750.-.